Mittwoch, 4. April 2018

März 2018 etwas zu kalt und zu trocken

Fast nahtlos hat sich der Übergang vom Winter in den ersten Frühlingsmonat vollzogen. So frostig wie der Februar zu Ende gegangen war, so frostig hat der März begonnen. Sehr kalt und untertemperiert, sodass das Quecksilber es am ersten Märztag nicht über die Nullgrad-Grenze hinausgeschafft und noch einen Eistag hinterlassen hat. Dies war dann auch der Einzige. Ansonsten wurden noch 14 Frosttage gezählt. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4 Tage, an denen die Temperatur unter Null Grad gesunken ist. Zwischen den siebten und 16. März war es durchweg wärmer als im Durchschnitt. Das höchste Temperaturmaximum hat es am 16.März mit 16,1°C gegeben.  Die tiefste am 1.März mit - 8,6°C.  Bis zum Ende des Monats wechselten die Temperaturen sehr stark. Eine kältere Periode schloss sich vom 17. Bis 26.3. an. Hier hat noch einmal der Winter Einzug gehalten mit Schneefall am 18.März, was eine Schneehöhe von 3 Zentimetern brachte. Gegen Ende des Monats wurde es dann langsam wärmer. Der März verabschiedete sich dann mit einer Durchschnittstemperatur von 4,9°C, was eine leichte unterdurchschnittliche Abweichung von -0,41°C bedeutet. Zur Erinnerung, der März im vergangenen Jahr war dagegen der Zweitwärmste mit einer mittleren Temperatur von 9,1°C nach 1989. Hier lag die Durchschnittstemperatur noch dreizehntel Grad höher. Der bislang kälteste März ist der von 1958 mit einem weit unterdurchschnittlichen Wert von 1,4°C. Dass es im vergangenen Monat eher zu trocken war, lag vorwiegend an den Wetterlagen, die meistens sehr trockene Festlandluft aus Nordosteuropa zu uns steuerten. Daher ist der März zu trocken ausgefallen mit 24,8 Litern auf den Quadratmeter. Das sind 63,3% der mittleren Niederschlagsumme für den ersten Frühlingsmonat, oder ein Defizit von 14,4 Millimetern. 1988 hat es dagegen die Niederschlagsumme von 138 Liter gegeben, was bislang als Rekord zählt. Beinahe ausgeglichen dagegen der Sonnenschein. Hier durfte man sich doch über ein paar sonnige Momente freuen. Als Beispiel seien hier die Tage vom 3. bis zum 5. März oder der 24. und 25. März zu nennen. An den letzten genannten beiden Tagen schien die Sonne jeweils zehn Stunden lang.  Somit bleibt eine Sonnenscheinbilanz von rund 125 Stunden oder 98,8% zurück. Viele Wolken und die geringste Sonnenscheinausbeute gab es 2001 mit nur 66,8 Stunden. Die höchste Monats-Sonnenscheindauer wurde mit 214,1 Stunden im Jahr 2003 registriert.